Dominikanische Republik, der Osten - Isla Saona, Seite 3

Ammenhaie an den Riffen vor der Isla Saona - ein Tauchausflug in den Parque Nacional del Este



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In der Riff-Landschaft von Parguera

Klicke auf das BildEine Stunde dauert die Fahrt mit dem Schnellboot von Dominicus zur zum Nationalpark del Este gehörenden Insel Saona, bei Tauchern geschätzt wegen ihrer Riffe.
An einem Seil – Strömung und Wellengang sind beträchtlich – geht es zum in 18 Metern Tiefe gelegenen Riff namens Parguera. Eigentlich handelt es sich weniger um ein Riff, als eine weit auseinander gezogene Riff-Landschaft, in der zahllose kleinere Korallen-Riffe wie Inseln auf dem sandigen Meeresboden liegen. Auffallend dabei: die große Zahl an Trichterkorallen, die dieses Landschaftsbild immer wieder bestimmen.
Die Fische im Nationalpark sind jedenfalls größer als die im Bereich von Dominicus. Das gilt für die Rochen, aber auch für die Muränen, von denen es hier einige gibt.

Faro - wo sich die Haie verstecken

Klicke auf das BildFaro, der zweite Tauchplatz, liegt in einer Tiefe zwischen zwölf und 14 Metern, ist ein Tauchplatz der zerklüfteten Riffe voller kleiner Höhlen und Einbuchtungen. Die sind natürlich für viele kleine wie größere Fische ein sicherer, allerdings etwas dunkler Unterschlupf. In einer dieser Höhlen krabbelt ein Krebs die Wand entlang – und nicht weit entfernt davon, ein einer anderen Höhle, eher in einer schmalen Mulde innerhalb der Riffwand, entdecken wir einen Ammenhai, der sich dort mit seiner gesamten Körperlänge von vielleicht zweieinhalb Metern hineingezwängt hat, nun wohl ein Nickerchen hält. Jedenfalls verhält er sich trotz unserer Nähe absolut ruhig, macht keine einzige Bewegung. Vielleicht sind wir ihm aber auch nicht wichtig genug, um unseretwegen seine Tarnung aufzugeben.
Wenig später entdecken wir in einer anderen, etwas größeren Höhle einen zweiten Ammenhai, ebenfalls gut getarnt und auf den ersten Blick kaum auszumachen. Viel mehr als seine Schwanzflosse ist aus der der Entfernung nicht zu sehen. Gegen Ende des Tauchganges kreuzt dann aber noch ein Schwarm Barrakudas unseren Weg, der etwas mehr Aktivität als diese beiden Haie zeigt.

Am schönsten Strand des Landes

Zu einem Tauchausflug nach Saona gehört auch das Mittagessen auf der Insel. Die ist ebenfalls Teil des Nationalparks, steht damit eigentlich unter Naturschutz, ist aber bewohnt – und vor allem ein beliebtes Klicke auf das BildAusflugsziel, weniger für Taucher als vielmehr für Gäste, die den Tag am angeblich schönsten Sandstrand der Dominikanischen Republik verbringen und vielleicht einen Abstecher in das vermeintliche „Künstlerdorf“ der Insulaner machen wollen. Der Strand ist tatsächlich breit und lang, mit hellem Sand und Palmen, aber eben auch ein Touristenstrand mit in ordentlichen Reihen aufgestellten Sonnenliegen, Freiluft-Restaurants und Bars, dazu einer Hütte als Boutique für Andenken, vor allem mit naiven Bildern, wie sie überall angeboten werden.
Kaum hundert Meter ist die Insel an dieser Stelle breit, und ein Sandweg führt zur dem Badestrand gegenüber liegenden Seite, dem Inselteil, der nun als Hafen dient, auch das ein hübscher, aber schmaler Sandstrand, auf dem die Boote für die Rückfahrt liegen.



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