Dominikanische Republik, der Osten - Bayahibe und Dominicus, Seite 1

Streifzüge durch das einstigen Fischerstädtchen Bayahibe und das Touristenzentrum Dominicus



Anzeige

 




Das Video bei YouTube

Druckversion dieser Seite (PDF)
Anzeige




Rund um den Hafen

Klicke auf das BildAls Fischerdorf wurde Bayahibe gegründet, hat sich aber inzwischen zu einem kleinen Touristenzentrum entwickelt - zum einen als Ausgangspunkt für Bootstouren entlang der Küste oder zur Isla Catalina, zum anderen als Anziehungspunkt vor allem für Taucher.
Die Endstation des Gaguas, der einheimische Mini-Busses, der Bayahibe mit den umliegenden Ortschaften verbindet, ist kurz vor dem Hafen, also im eigentlichen Ortszentrum. Allerdings verfügt Bayahibe sogar über zwei Häfen, zwei, durch eine schmale Landzunge getrennte Buchten. In der einen Bucht liegen die Ausflugsboote vor Anker, die andere Hafenhälfte gehört den immer noch zahlreichen, meist kleinen Fischerbooten, die hier auf dem Strand liegen.

Dorf oder Stadt

Klicke auf das BildVom Ortsbild her kann sich Bayahibe wohl nicht entscheiden, ob es ein Dorf oder eine kleine Stadt sein will. Die zwei, drei größeren Straßen sind gesäumt von Ferienhäusern, kleinen, einfachen Hotels, daneben gibt es aber auch recht ansehnliche Stadtvillen – und, wenn auch nicht viele, bescheidene, bunt, meist blau angemalte Holzhütten in verwilderten Gärten.
Klicke auf das BildDass die Straßen am späten Vormittag besonders belebt wären, kann man aber nicht sagen. Die Geschäfte haben sogar meist geschlossen. Offensichtlich ist Bayahibe trotz des unübersehbaren Tourismus ein eher verschlafenes Nest, das nur zum Leben erwacht, wenn die Reisebusse neue Gäste für den Ausflug nach Catalina oder anderswohin bringen.
Aber wenigstens die Restaurants am Hafen haben geöffnet. Das sind Läden, in denen aber wohl Ausländer - also Touristen und "Niedergelassene" - als einzige Gäste verkehren, hier stellen Ausländer auch das Personal. Einheimische trifft man in diesen Lokalen jedenfalls nicht.

Ein Ort nur für den Urlaub

Am Nachmittag unternehmen wir einen Bummel durch Dominicus, offiziell ein Ortsteil von Bayahibe, aber eben doch einige Kilometer entfernt. Der Eingang des Wyndham Beach, des ältesten Hotels der Region, markiert tatsächlich den Ortsmittelpunkt, den Platz, von dem dieser Ort seinen Ausgang genommen hat. Schließlich verdankt ganz Dominicus seine Existenz ausschließlich dem Tourismus.
Genau gegenüber des Wyndham befindet sich das Shoppingcenter Es besteht aber auch nicht viel mehr als aus einem „Hauptplatz“ vor dem Hoteleingang, ein Platz, um den sich die Geschäftshäuser gruppieren, einer Art Marktgebäude mit Andenkenläden, natürlich auch einem in der Dominikanischen Republik wohl unverzichtbaren Bilderladen, dazu einer Fußgängerzone entlang der Außenmauer der Wyndham-Hotelanlage und einer weiteren Straße, in der sich einige Restaurants und kleinere Hotels befinden
Klicke auf das BildDoch immerhin: Wer hier etwa im Wyndham abgestiegen ist, befindet sich nicht völlig in der Hand des Veranstalters oder der Hotelanlage. Die Gäste der etwas weiter entfernt liegenden Resorts haben keine Einkaufsmöglichkeit vor ihrer Anlage - sondern müssen erst einmal einen gewaltigen Fußmarsch leisten, bevor sie überhaupt die Landstraße erreicht haben.
Wobei auch viele Gäste der beiden Wyndham-Anlagen von Dominicus das Resort während ihres Urlaubes nicht mehr verlassen dürften: Schließlich bilden das Wyndham Beach und das Wyndham Palace selbst eine kleine Stadt mit Shopping-Möglichkeiten, einer Vielzahl von Restaurants, und natürlich vor allem mit dem breiten und langen Strand, dem Grund, weswegen man sich überhaupt für einen Urlaub hier entscheidet.


Anzeige