Unterwegs in Girdwood, Alaskas Wintersport rund um den Mt. Alyyeska - auf dem Winner Creek Trail und in der Crow Creek Mine

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Girdwood -  rund um Alyeska, Alaskas Wintersportgebiet

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Girdwood, Alaskas Wintersport rund um den Mt. Alyeska - auf dem Winner Creek Trail und in der Crow Creek Mine


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Zwischen den sieben Gletschern

Klicke auf das BildGleich hinter dem Alyeska Resort, dem führenden Hotel von Girdwood, fährt die Seilbahn hoch zum nächsten Gipfel, zum  „Gletscher-Restaurant“. Unterhalb der Seilbahnstrecke verläuft ein gewundener Wanderweg vom Tal zur Gipfelstation – und an der Gipfelstation angekommen reicht der Blick bis auf den Turnagain-Arm, sieht man auf die sieben Gletscher der Umgebung.

Ein kleines Museum, Teil des großen Souvenirgeschäftes, erinnert an die Geschichte dieses Gebietes, angefangen von der Fahrt des James Cook 1778 auf dem Turnagain-Arm, über die ersten Schlitten, die hier zum Einsatz kamen, bis zum Bau der Seilbahn in diesem inzwischen bedeutendsten Wintersportgebiet Alaskas rund um den Mt. Aleyska.

Wintersport mit Tier-Beobachtung

Ein wenig scheint sich Girdwood dabei an den europäischen Wintersportorten zu orientieren: Sogar eine deutsche Bäckerei gibt es hier im Tal, ziemlich am Rand des Ortes, betrieben von einer deutschen Einwanderin, ein Geschäft, dessen Eingangsbereich zumindest in den wärmeren Monaten mit Blumen ausgestattet ist. Die Gespräche der Gäste hier unterscheiden sch allerdings schon von den Gesprächen in den Lokalen europäischer Ski-Orte: Die Bäckerei-Besitzerin erzählt davon, wann sie wo in den Bergen welche Tiere gesehen hat, darunter auch Bären.

Auf dem Winner Creek Trail

Klicke auf das BildDas ist genau die richtige Einstimmung für eine Wanderung über den Winner Creek Trail, eine Wanderroute, die gleich hinter dem Alyeska Resort beginnt, dazu auch Teil der Strecke des Iditarod Trail, des alljährlichen großen Schlitttenhunderennens quer durch Alaska ist. Und in der Station, von der aus es auf den Trail geht, kann man sich nicht nur mit der eventuell notwendigen Leihausrüstung versorgen, sondern auch über die letzten Tierbeobachtungen informieren. Zumindest Grizzlys will hier aber in letzter Zeit niemand gesehen haben.

Dafür wäre der Winner Creek Trail für die scheuen Bären aber wohl zu gut von Menschen besucht. Immer wieder begegnet man hier anderen Wanderern, sogar Mountainbikern.

Und auch, wenn der Weg selber als Wanderweg gestaltet ist: Links und rechts gibt es offenbar kein menschliches Eingreifen in die Natur mehr. Da sprießen die Pilze an umgestürzten Bäumen auf der einen Seite, fällt auf der anderen ein Abhang nach unten. Von dort hört man das Plätschern eines Baches oder kleinen Flusses, sieht ihn aber erst, wenn der Weg den Flusslauf selber kreuzt. Denn Bäume und Büsche wachsen so dicht, dass sie zunächst die Sicht versperren.

Klicke auf das BildNeben einem Wasserfall führt eine  einfache hölzerne Brücke über den Fluss; unter dem Wasserfall sammelt sich das Wasser in einem Becken, fließt dann mit unverminderter Geschwindigkeit weiter.

An einer anderen Stelle führt statt einer Brücke eine handbetriebene Seilbahn über den Fluss. Da stellt man sich in einen Käfig, zieht sich dann selbst mit dem Seil über den Fluss. Für die Zuschauer sieht das in der Regel gefährlicher aus, als es tatsächlich ist – doch Höhenangst sollte man bei dieser Form der Flussüberquerung nicht haben. Denn die Schlucht liegt doch ziemlich tief unter dem schaukelnden Käfig, in dem man sich da gerade hinüberhangelt.

Bei der Crow Creek Mine

Klicke auf das BildDas Ziel einer Wanderung auf dem Winner Creek Trail ist die Crow Creek Mine, um 1900 ein echtes Goldgräberdorf, heute nur noch ein Museumsdorf mit einem Andenkenladen, den alten, kleinen Holzhütten, in denen die Goldgräber damals lebten bzw. ihre Utensilien aufbewahrten, einfache Werkzeuge, Bottiche, Tiegel, Schaufeln, die nun als Ausstellungsobjekte dienen.

Für 20 Dollar darf hier auch der Besucher nach Gold schürfen – bzw. Gold waschen. Das macht man am Crow Creek, dem Krähenfluss. Dabei hält man sein Sieb mit dem Geröll und dem Sand des Flussbodens immer wieder in die Strömung, sondert die größeren Steine aus, durchkämmt ständig aufs neue den Schlamm nach den winzigen funkelnden Körnchen. Über Stunden hinweg ist das eine wahrhaft mühselige Arbeit, die man da kniend am steinigen Ufer, die Hände im eiskalten Wasser, verrichtet.

Immerhin kommt so auch der Besucher zu einigen Staubkörnern aus Gold, für die man nun für einen Dollar ein Fläschlein Wasser kaufen kann, um sie als Erinnerungsstücke aufzubewahren. Wobei man dazu sagen muss: Das Geröll, aus dem die Goldkrumen stammen, hat man praktisch als Eintrittskarte für seine 20 Dollar Eintritt bekommen. In dem Geröll im Fluss selbst hätte der Besucher so leicht wohl eher nichts gefunden.

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