Drei-Flüsse-Fahrt über den Talkeetna-River, Chulitna und Susitna, zu Seeadlern und Bibern, in das Reich der Bären und in ein Trapper-Camp

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Susitna, Chulitna und Talkeetna-River - Drei-Flüsse-Tour bei Talkeetna

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Drei-Flüsse-Fahrt über den Talkeetna-River, Chulitna und Susitna, zu Seeadlern und Bibern und in ein Trapper-Camp


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Im Trapper-Camp am Susitna-River

Das Boot steuert eine einsame Anlegestelle am Susitna an, dann geht es auf einem Dschungelpfad zu einem rekonstruierten Trappercamp. Abbey, die indianische Ortsführerin, trägt dabei ein Gewehr. Und alle Passagiere aus dem Express-Boot von Mahay's Jet Boat Adventures sollen wegen der Bären auch immer zusammen bleiben, sich nicht irgendwo selbstständig machen.

Dazu erzählt Abbey die Geschichte, wie sie als Kind mit ihrer Mutter im Wald unterwegs war, als plötzlich ein Braunbär auf sie zukam. Was man da unter solchen Umständen auf keinen Fall tun soll: Wegrennen. Allerdings, so Abbey, habe die Mutter, als der Bär sie schon fast erreicht hatte, die Arme ausgebreitet, dazu gerufen "Stop, in the name of Jesus", und der Bär habe dann wirklich angehalten, sei langsam davon getrottet - während Mutter und Kind nun aber selbst nach Hause gerannt wären.

Klicke auf das BildDas einzige, was die Passagiere hier nun  von Braun- und Schwarzbären hier zu sehen bekommen, sind allerdings die Felle, die an den Wänden des offenen hölzernen Unterstandes am Flussufer hängen. Der Boden des Unterstandes ist mit Karibufellen ausgelegt, davor befindet sich eine Feuerstelle und zum Flussufer hin steht eine mit ihrem schräg aufgestellten Holzstamm zwar primitiv anmutende, aber vermutlich doch effektive Biberfalle.

Klicke auf das BildVon diesem Unterstand sind es nur wenige Schritte zur Hütte des Trappers. Ein auf hohen Stelzen stehendes Holzhaus, nur mit der Leiter zu erreichen, diente als Vorratskammer bzw. zur Aufbewahrung der Beute, und verglichen mit diesem Hochhaus mutet die niedrige, gedungene Blockhütte zum Wohnen geradezu ärmlich an. Der kleine, fensterlose Raum ist so niedrig, dass man darin nicht einmal stehen kann, als Mobiliar gibt es eine Pritsche, einen Tisch, dazu einen kleinen eisernen Ofen - und die Türöffnung ist so klein, dass sich selbst ein mittelmäßig gewachsener Mann hindurchzwängen muss. Diese Bauweise, so Abbey, würde aber die Bären abhalten, in die Hütte einzudringen.

Teilweise in der Hütte aufbewahrt, teilweise an der Fassade der Hütte aufgehängt wird das Handwerkszeug des Trappers. Und das sind - Trapper bedeutet schließlich Fallensteller - vor allem die eisernen Schnappfallen, die ihrem Opfer, wenn sie Glück haben, gleich das Genick brechen, oder aber, wenn sie Pech haben, nur die Knochen zerschlagen, so dass sie qualvoll verenden. In jedem Fall ab bleibt das wertvolle Fell hier der Biber und Rotfüchse unbeschädigt.

Vom Talkeetna-River in den Susitna

Der Landgang ist Teil der rund dreistündigen Drei-Flüsse-Tour mit dem Express-Boot von Mahay's Jet Boat Adventures, über den Talkeetna-River, den Susitna und den Chulitna. Allerdings: der Talkeetna-River ist nur der Ausgangspunkt, denn schon wenige Minuten nach dem Start geht es in den Susitna-River.

Der Wald wächst an den meisten Stellen bis direkt ans Wasser, umgestürzte Bäume ragen in den Fluss, und mächtige Stämme haben sich zu manch schwimmender Insel verkeilt. Dazu gibt es auch immer wieder Sandbãnke und Untiefen, die unserem Bootsführer eine genaue Ortskenntnis abverlangen.

Klicke auf das BildAn einer Stelle fährt das Boot näher an das Ufer: Knapp über dem Erdboden sind die mächtigen Stämme der Urwaldriesen rundum sauber abgenagt, in einer geraden Linie, wie von einer ordentlich angesetzten Fräse. Hier waren Biber zugange gewesen, haben ihr Werk aber noch nicht vollendet. Irgendwann einmal werden auch diese Bäume sicherlich fallen, dann eine starke Biberburg am Flusslauf bilden.

Ganz in der Nähe steht erst ein, dann noch ein zweites Blockhaus. Die Familien, die hier leben, sind nur per Boot erreichbar. Die nächste Straße ist mindestens vier Meilen entfernt, und eine Stromleitung führt natürlich auch nicht hierher. Hier muss man vollständig autark sein, mit Solarenergie auch seinen eigenen Strom erzeugen.

Ein kleines Stück auf unser Route verläuft neben dem Fluss eine Eisenbahnlinie. Dies ist auch der einzige Abschnitt, an dem das Ufer mit eine Böschung reguliert wurde

Kurz darauf: In der Krone eines Baumes liegt ein Adlernest. Allerdings: Das Nest ist leer.

Der Chulitna, Strom der Seeadler

Klicke auf das BildNach dem Landgang zum Trapper-Camp nimmt das Boot Kurs in den Chulitna-River, in das Revier der Seeadler und Reiher. Ein großer Adler sitzt still auf seinem Baum, lässt sich auch durch das Motorengeräusch des Bootes nicht aus der Ruhe bringen, andere Adler, oft paarweise oder in kleinen Gruppen, haben sich auf den im Fluss treibenden Baumstämmen niedergelassen. Einige der Tiere immerhin scheinen vor dem heranfahrenden Boot einen gewissen Respekt zu haben, fliegen davon - während sich andere an die menschlichen Besucher gewöhnt zu haben scheinen.

Kurz vor dem Ende der Tour fährt das Boot durch einen besonders engen Flussarm, der sich wie ein tiefer Canyon durch den Fels gegraben hat, von beiden Seiten umgeben von den steil nach oben steigenden, dicht mit Wald bewachsenen Bergen, von denen zahllose kleinere Wasserläufe der Region in den großen Strom stürzen.

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