Im Anchorage Museum in der Downtown von Anchorage, ein Streifzug durch die Geschichte Alaskas, von den Indianern, der Bezwingung des Mc. Kinley bis zur Erschließung der Erdölfelder

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Anchorage - Das Anchorage Museum

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Streifzüge durch Alaskas Geschichte - ein Besuch im Anchorage Museum 


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Alaskas moderne Kunst

Klicke auf das BildDer moderne dreistöckige Bau des Anchorage-Museums liegt direkt in der Downtown von Anchorage, unmittelbar neben einem kleineren Park. Gleich neben dem Eingang: das Museumsgeschäft, in dem vor allem Bücher und Kassetten, dazu auch Schnitzarbeiten "eingeborener" Kunst verkauft werden.

Doch ein Museums-Rundgang beginnt im obersten, dem dritten Stockwerk, in der Abteilung für Alaskas moderne Kunst. Da gibt es auf einem langen Tisch die Blumen und Pflanzens des Nordens als Plastiken anzusehen, stellt ein - weißer - Videokünstler indianische Tänze dar, versuchen überhaupt beinahe die meisten der ausgestellten Werke eine Beziehung zu den indianischen Ursprüngen Alaskas bzw. den Inuit herzustellen. Und ebenso zieht sich wie ein roter Faden der Raubbau an der Natur des Nordens durch die hier präsentierten Arbeiten.

Indianer, Eskimos und Landschaftsbilder

Klicke auf das BildIm zweiten Stockwerk geht es dann tatsächlich um die Völker des Nordens, sind unter großen Vitrinen Schnitzereien, Textilien, Werkzeuge ausgestellt, gibt es dazu einige Diashows mit alten Fotos vor allem der in Alaska lebenden Indianerstämme und der Eskimos. Immer wieder ins Auge fallend: die von Alaskas Ureinwohnern hergestellten Masken. Kopf- und Gesichtsschmuck muss den Indianern offenbar sehr wichtig gewesen sein: Auch auf den Fotos sieht man die Ureinwohner etwa mit Nasenringen oder einem Pflock in den Lippen

Klicke auf das BildWeitere Säle sind der Landschaftsmalerei gewidmet. Die meisten der hier vertretenen Maler lebten in der zweiten Hälfte des 19., der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wie zum Beispiel Eustace Ziegler von 1881 bis 1969, von dem hier das eher kleine, aber eindrucksvolle Bild "Pecking in to Mc Kinley" einer Pferdekarawane am Fuß des Mc. Kinley stammt, oder auch Francis Davis, 1855 bis 1932, der mit einem nach 1899 entstandenen Gemälde des Harriman Glacier, des Harriman-Gletschers vertreten ist.

Das herausragendste Motiv ist aber immer wieder: der Mc Kinley. Der Mc Kinley füllt auch jenes gewaltige Gemälde von Sidney M. Laurence, 1863 bis1940, aus, das er um 1929 gemalt hat, als nun berühmtestes Bild des bedeutendsten Landschaftsmalers aus Alaska. Dabei war diese Maler auch kein Einheimischer, hatte vielmehr als Amerikaner seine künstlerische Ausbildung in Europa gemacht, war dann nach Alaska gekommen, um nach Gold zu suchen - und hatte schlicht und ergreifend begriffen, dass er mit seinen Bildern mehr Geld verdienen kann.

Bezwingung des Mount Mc Kinley

Klicke auf das BildIn einer anderen Abteilung geht es um die ersten Besteigungen des Mount Mc Kinley, von Nordamerikas höchstem Berg. Da kann sich der Besucher unter anderem über die mit Schnüren zusammengebundenen Äste wundern, die den Erstbezwingern als Schneeschuhe dienten und über die ähnlich konstruierten Ski. Außerdem geht man in dieser Abteilung der Frage nach, ob dieser Berg nun Mc Kinley oder Denali heißen müsste. In den verschiedenen indianischen Sprachen bedeutet sein Name jedenfalls immer "Der hohe Eine".

Unter den Museumsbesuchern überwiegt offenkundig bei dieser Abstimmung der Respekt vor der indianischen Tradition Alaskas. Eine deutliche Mehrheit jedenfalls hat dafür gestimmt, dass der Mc Kinley eigentlich Denali heißen sollte.

Das moderne Alaska

Klicke auf das Bild"Das moderne Alaska" heißt die Abteilung, in der nun der Querschnitt einer Öl-Pipeline, Miniaturnachbauten von US-Airforce-Basen aus dem Zweiten Weltkrieg, ab auch, in authentischer Größe, die typischen Holzhäuser von Anchorage um 1920 zu sehen sind. Erstaunlich, wie klein und einfach diese Häuser waren, die Zimmer, so es denn mehre gab, kaum größer als eine Kammer. Mitunter hatten wir ja noch einige wenige auch nicht größere Häuser in der Innenstadt von Anchorage gesehen.

Zwar nur wenig mit Alaska zu tun hat ein Ausstellungsstück, das aber wohl der Stolz des Museums ist: In einer Vitrine aus bruchsicherem Glas liegt ein Stück Mondgestein, kaum größer als die Kuppe eines Daumens, 1971 mitgebracht von der Besatzung der Apollo 15.

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