Anchorage - Streifzüge durch Alaskas Metropole, durch die Downtown mit Besuch des Oomingmak-Qiviut-Shop, des Coast Trails und des Kincaid-Parks

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Anchorage - von der Downtown auf den Coast Trail und in den Kincaid-Park

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Anchorage - am Lake Hood


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In den Kenai-Fjorden

 

Streifzüge durch Anchorage - von der Innenstadt auf den Coast Trail und in den Kincaid-Park 

 
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In der Downtown

Klicke auf das BildFür die meisten Besucher beginnt ein Streifzug durch Anchorage an der 4th Avenue, der bzw. einer der Hauptstraßen von Anchorage. Hier befinden sich die meisten großen Hotels - und auch die meisten Andenkenläden, untergebracht oft in Gebäuden, die im Stil von Blockhütten errichtet wurden, hier liegen die meisten Restaurants - und hier startet auch in jedem Winter das berühmte Schlittenhunderennen, das durch halb Alaska führt. An dieses regelmäßige Ereignis erinnert jedenfalls das ganze Jahr über das Denkmal, das einem dieser Schlittenhunde gewidmet wurde.

In seinem Zentrum vermittelt Anchorage das Bild von einer liebenswürdigen Langeweile, mit sich selbst zufriedener Provinz, mit Imbissbetreibern und Verkäufern, die den Passanten ansprechen, ohne ihn zu belästigen, eine Stadt mit sauberen Straßen, und das, obwohl man eigentlich keine Abfalleimer oder Papierkörbe sieht.

Klicke auf das BildDennoch gibt es auch hier eine ganze Reihe von Bettlern, meist Indianer oder Eskimos, die mit der Bierflasche in der Hand vor einer der Kneipen sitzen oder über die Straßen ziehen und nach einem Dollar fragen.

Ureinwohner trifft man aber auch in einem kleinen Andenkenladen, dem Oomingmak-Qiviut-Shop, der Mützen, Schals und andere Textilien aus dem Haar von Moschusochsen anbietet. Die gemusterten Textilien anzufertigen ist eine präzise Handarbeit, die ruhige Hände und auch ein gutes Auge verlangt - und hier im Laden kann der Besucher dabei auch zwei einheimischen Frauen, Indianerinnen, bei ihrer traditionellen Arbeit zusehen.

Der Wochenmarkt

Klicke auf das BildIn den den Sommermonaten an jedem Wochenende: der Wochenmark auf einem Hügel am am Rande der Downtown. Der  zieht dabei wohl vor allem die Geschäftsleute aus dem Umland von Anchorage an, die nun an Markt-Straßen mit Namen wie Bären-Allee oder Karibu-Promenade ihre Stände aufbauen.

Im Angebot an diesen Ständen finden sich – neben den Lebensmitteln der Region – Outdoor-Artikel aller Art, Angelbedarf und ähnliches, aber wohl keine Schusswaffen. In einem Marktstand hat sich eine Kartenlegerin niedergelassen – und auch die Bühne für die Country-Music-Band darf natürlich nicht fehlen.

Auf dem Coast Trail

Klicke auf das BildEinen kleinen Vorgeschmack auf Alaksa.Outdoor-Erlebnisse vermittelt bereits eine Radtour entlang dem Coast Trail, eigentlich Anchorages langer, an der Küste verlaufender Stadtpark, in dem man manchmal auch Elche und sogar Braunbären zu sehen bekommen soll. Am Anfang geht der asphaltierte Wander- und Radweg noch vorbei an einigen im Grünen stehenden Wohnhäusern, führt dann aber bald vorbei an Waldgebieten, die aber eben als Stadtpark gelten. Und dabei hat man immer die Küste des Inlet, also des Meeresarmes, an dem Anchorage liegt, vor Augen. Bei Ebbe sieht man hier Reiher, die in dem Schlick nach Futter suchen, doch für Menschen empfiehlt sich das Betreten dieses Uferbereiches nicht. Überall warnen Hinweisschilder vor der Gefahr, dort zu versinken.

Die Tour führt zum Erdbeben-Gedächtnispunkt. Schließlich wurde ja auch der Park erst angelegt nach dem großen Erdbeben von 1964, das damals praktisch die gesamte Stadt vernichtete. Daran erinnert hier nun ein einen Trümmerberg symbolisierendes Denkmal, dazu einige Lehrtafeln, die das Entstehen von Tsunamis, die Wirkung von Erdbeben erklären.

Spaziergang im Kincaid-Park

Etwas mehr Outdoor-Erlebnis bietet unterdessen ein Spaziergang durch den Kincaid Park, den großen Park ziemlich am Rand der Stadt. Zwar sind es ordentliche, breite Spazierwege, die durch das Gelände führen – aber links und rechts dieser Wege handelt es sich doch mehr um einen  urwüchsigen Wald als um eine übliche Parkanlage. Umgestürzte Baumstämme bleiben so liegen, wie sie gefallen sind, Büsche und Gestrüpp wuchern wild vor sich hin.

Rund 1000 Elche sollen hier leben, und in der Dämmerung oder in der Dunkelheit auf ein solches Exemplar zu stoßen, birgt durchaus seine Risiken: Das Tier äst an einem Gebüsch ziemlich in der Nähe der Hauptstraße, die am Rande des Parks verläuft, lässt sich dabei auch nicht vom  stören. Als Bedrohung scheint es dagegen in der Dunkelheit die Spaziergänger zu empfinden: Plötzlich bricht der Elch aus dem Gebüsch aus, rast über den Spazierweg auf die Eindringlinge zu. Und auch, wenn der Elch schneller als ein Mensch ist: Da heißt es, schnell die Flucht ergreifen – denn ein wütender Elch kann durchaus ganz böse zutreten. Zum Glück ist ein Elch bei einer solchen Verfolgungsjagd nicht besonders ausdauernd, gibt nach einigen Metern wieder auf, begnügt sich damit, erfolgreich sein Revier verteidigt zu haben.

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