Tunesien: Zugfahrt in den Süden, Seite 2

Mit dem Zug von Tunis in den Süden, über Sousse, durch die Präsahara über El Djem und Sfax nach Gabes


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Karawanen und Olivenhaine

Klicke auf das BildAfrika beginnt südlich von Sousse.
Der oberflächliche Eindruck: Der Zug fährt durch eine eintönige Landschaft, unterbrochen von Industriegebieten, bei denen sich, vielleicht typisch Schwellenland, nicht beschreiben lässt, ob sie gerade aufstreben oder ob sie bereits im Niedergang begriffen sind.
Südlich von Sousse dominiert "das Arabische": Dem Zug kommt die erste Kamelkarawane entgegen. Es sind eigentlich nur drei Kamele - und die einzigen, die uns an diesem Tag begegnen. Doch das Land, das bis hierher noch einen dünnen Grünstreifen trug, wird allmählich zur Wüste, unterbrochen von endlosen Olivenpflanzungen, bei denen die Bäume alleengleich kilometerlang nebeneinander aufgereiht sind.


Vorbei an Berber-Dörfern und El Djem

Die Dörfer zeigen sich als Gemisch zwischen alten Berberdörfern, eng zusammengebauten Lehmhütten, die den Kern bilden, um den herum dann die "modernen Dörfer" errichtet sind.
Klicke auf das BildEin Bild irgendwo zwischen Sousse und Sfax: ein alter Beduine oder Berber sitzt verloren am Bahngleis, im Hintergrund erhebt sich eine Trabantensiedlung mit dreistöckigen eintönigen Wohnhäusern.
Von El Djem - ein römisches Theater, vergleichbar dem Kolosseum - und Sfax mit seinen wuchtigen Mauern um die Altstadt bekommen wir nur das zu sehen, was vom Zug aus im Blickfeld ist.
Südlich von Sfax scheint man endgültig die Sahara erreicht zu haben. Doch der Sandsturm, den wir wahrzunehmen glauben, ist gar kein Sandsturm: Der Zug wirbelt nur an seiner Strecke den Staub auf. Doch es scheint fast echt!



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