Kenia: Bamburi, Mombasa-Marine-Park,  Wasini, Tsavo-Ost, Shimba Hills - Seite 5

Shimba Hills - Büffel auf den grünen Hügeln von Afrika



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Über Kwale in den Nationalpark

Klicke auf das BildKurz vor neun Uhr biegen wir von der Küstenstraße ab, fahren landeinwärts, vorbei an einer Kleinstadt namens Kwale, vorbei an bebauten Feldern, durch eine dicht bewaldete hügelige Landschaft.
Gleich hinter dem Haupteingang des Nationalparks der Shimba Hills beginnt eine Landschaft aus Buschland und dichtem Wald. Die Attraktion des Parks sollen die Waldelefanten sein, eine seltene Art, kleiner als ihre Verwandten in der Savanne, aber von diesen Elefanten bekommen wir zunächst nichts zu sehen als ihre Hinterlassenschaften, als ihren Kot auf der Piste.
Aber die Tierbeobachtung läuft hier ohnehin anders als in den Savannen-Nationalparks wie Tsavo-Ost: Hier kann man kaum Tiere aus der Ferne beobachten, hier muss man genau in das Gebüsch schauen oder darauf setzten, dass das Wild auf eine Lichtung in der Nähe der Piste kommt.

Lichtungen im Urwald

Klicke auf das BildKlicke auf das BildDabei haben wir aber schon nach kurzer Zeit Glück, begegnen einer Büffelherde auf einer solchen neben der Piste liegenden Lichtung.
Glück haben wir auch mit anderen Bewohnern der Shimba Hills. Wir sehen Warzenschweine, Springböcke, Giraffen, schließlich wieder eine diesmal allerdings entfernt äsende Büffelherde.
Bei der kurzen Pirschfahrt, die wir nach dem Mittagessen unternehmen werden, bei dem wir dann auch Warzenschweine und Paviane fast vereint an einem Wasserloch entdecken, fällt auf: Die Tiere der Shimba Hills scheinen ziemlich standorttreu zu sein. Jedenfalls treffen wir die meisten Tiere dort wieder, wo wir sie bereits am Vormittag gesehen haben.

Aussicht auf den Marareni

Klicke auf das BildDoch bei der Vormittagspirsch geht es zunächst noch zum Ocean View Point, einem auf einem der höheren Orte des Parks gelegenen Aussichtspunkt, von dem man angeblich bis zum Meer schauen kann. So weit können wir an diesem Tag nicht sehen, blicken aber auf die grüne Ebene unter uns, die sich fast endlos zu erstrecken scheint.
In einer Hütte informieren Schautafeln über die hier lebenden Tiere, die Geschichte und die Geografie des Parks.
Das Mittagessen nehmen wir in der Green Lodge, einer an einem Hang unmittelbar neben dem Park gelegenen Lodge, durch deren Anlage eine Pavianhorde streift, und von der aus man wieder auf die Ebene schaut, dazu auf den Marereni, der in weiten Bögen von hier zum Meer fließt. Und schließlich sehen wir hier weit unter uns endlich auch einen einsamen Waldelefanten, der gänzlich ungestört die Blätter von einem der Bäume frisst.

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