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| Die
Insel Shadwan, militärisches Sperrgebiet vor Hurghada |
Im
Wrack der Carnatic, einem 1869 gesunkenen Frachter |
Am
Wrack der Giannis D, ein ehemaliger Holz-Frachter |
Fisch-Leben
auf dem Deck des Frachters Giannis D |
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| Eine
Muräne in ihrem Versteck am Riff von Umm Gammar |
Das
Eiland von Umm Gammar, der "Mutter des Mondes" |
Ein
Blaupunktrochen am Riff Shaabruhr Umm Gammar |
Zwei
Falterfische - gesehen am Shaab El
Erg |
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Aus der Nähe
betrachtet: Kugelfisch am Shaab Abu Nugar |

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Shaab Iris:
Ein Anemonenfisch, "Clownsfisch" in den Korallen |
Zum Betrachten
der Fotos klicken Sie auf die Vorschaubilder
Beschriebene Tauchplätze:
Marsa
Abu Galawa, Sahwa
Abu Gelawa, Abu Nuhas Erg
mit den Wracks der Carnatic
und der Giannis
D, Umm Gammar,
Shaabruhr Umm Gammar,
Yo Serdor,
Shaab el
Erg (Dolphin House), Shaab Abu Nugar,
Shaab Iris
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Dienstag, 26. Juli 2007:
Hurghada
Etwa
17.15 Uhr Ortszeit landet unsere LTU-Maschine – nach etwas über vier
Stunden Flug und einer Stunde Zeitverschiebung – auf dem Flughafen von
Hurghada. Beim Anflug vom Sinai hatten wir zuvor einige kleine, scheinbar völlig
leere, nur aus Sand oder Stein bestehende Inseln überquert, waren dann in
einer Schleife über die durch nicht einen einzigen Flecken Grün
durchbrochene Wüste der Küste des Roten Meeres geflogen.
Viel los
ist gerade nicht auf dem Flughafen. Jedenfalls ist unser Flug gerade der
einzige, der zur Abfertigung ansteht. Es ist eben Hochsommer – und in
Hurhgada wohl gerade nicht die Hauptsaison. Die Temperatur dürfte auch gut
und gerne noch immer einiges über 30 Grad Celsius betragen.
Dennoch:
Hurghada ist eine riesige Baustelle. Bei der Fahrt zu unserem Hotel, dem
Sand Beach, gelegen in einem der „älteren“ Viertel, genau am Wasser,
passieren wir endlose Neubauviertel, teilweise reine Rohbauten, teilweise
schon halbfertige Häuser, deren untere Stockwerke schon bewohnt sind. Dafür
wirken die etwas älteren Gebäude mitunter auch schon wieder halb
zerfallen.
Ganz in
der Nähe vom Sand Beach , noch an der Strandstraße, finden sich eine ganze
Reihe von kleinen Geschäften, deren Besitzer uns alle ansprechen, um uns
entweder gleich in den Laden zu lotsen oder uns wenigstens die Visitenkarte
aufzudrängen. Aber immerhin: Gegen den eigenen Willen regelrecht in ein
Geschäft hineingezerrt wird man hier nicht.
Mittwoch,
27. Juli 2007: Tauchplätze Marsa Abu Galawa und Sahwa Abu Gelawa
Pünktlich um 8.20 Uhr, exakt
wie vereinbart, holt uns der Wagen der Tauchbasis „Aquarius“ ab, fährt
vielleicht 15 Minuten bis zum – bereits außerhalb der Stadt – gelegenen
„Palm Beach“, das auch über einen eigenen Hafen für die Tauchboote
verfügt.
Unsere beiden Tauchplätze
dieses Tages liegen etwa zwei bis zweieinhalb Kilometer vor der Küste, sind
selbst nicht weit voneinander entfernt, eigentlich wohl auch Bestandteile
eines einzigen größeren Riffs.
Zunächst geht es zum Marsa
Abu Galawa, einem zweiteiligen Riff, bestehend aus einem größeren
Hauptteil und einem kleineren Nebenteil, in einiger Entfernung mit einer
steil abfallenden Riffkante. Für uns heißt es aber: Maximale Tiefe 18
Meter.
Gleich zu Anfang begegnen uns
mehrere sicherlich über einen Meter lange Trompetenfische, dazu begegnen
wir einem bräunlichen Zackenbarsch, und schließlich entdecke ich, in der
Mulde einer Koralle, nicht sonderlich geneigt, ihr Versteck zu verlassen,
eine bräunlich gescheckte, wohl zwei Meter Länge messende Muräne, mit
einem Körperumfang von gut zwei Oberarmen. Wenig später passieren wir dann
noch das Versteck eines Blaupunktrochens, der aber ebenfalls ruhig in seiner
Höhle auf dem sandigen Boden liegen bleibt. Dazu gibt es noch einige
Papageienfische, schließlich auch ein Kugelfisch.
Ein
auf dem sandigen Boden liegender, diesmal etwas größerer Kugelfisch
– das ist auch, schon beim Abstieg, unsere erste Begegnung am Tauchplatz
Sahwa Abu Gelawa, einem eine Lagune bildendes Riff, bestehend vor allem aus
Steinkorallen, die hier richtige, höhere Wände bilden, selbst teilweise über
die ganze Höhe bewachsen mit Fächerkorallen, dazu auch mit einigen
Weichkorallenfeldern.
Auch hier begegnen wir wieder
einer großen, bräunlichen Muräne, neben der es sich ein Steinfisch gemütlich
gemacht hat. Schließlich schwimmt der graue, kaum von der Umgebung zu
unterscheidende Steinfisch davon, und dabei sieht man dann, dass die
Innenseiten seiner Flossen, eigentlich gar nicht zu diesem Körper passend,
absolut bunt sind.
Dann kreuzen wir einen ganzen
Schwarm größerer Trompetenfische, schwimmt eine Muräne vorbei, begegnen
wir noch zwei Rotfeuerfischen, einem größeren, der sich gleich in einer Höhle
verkriecht, dann einem ganz kleinen, der geradezu majestätisch, seine
Stacheln weit ausgebreitet, über dem Boden schwebt.
Im wahrsten Wortsinn zu guter
Letzt: Treffen mit einer etwa zwei Finger langen Schnecke, die sich, ihre Fühler
ausgestreckt, langsam auf ihrer Koralle vorwärts bewegt.
Bei der Rückfahrt zum Pam
Beach kreuzen einige Delfine auf unserem Kurs, die sich aber leider immer
nur kurz an der Wasseroberfläche sehen lassen auch rasch wieder in die
Ferne entschwinden.
Am Abend ein Ausflug in die
Innenstadt, nach Downtown. Gut
einen halben Kilometer laufen wir die Strandpromenade
entlang, diesmal in der anderen Richtung als gestern, erreichen dann eine
Moschee und wohl auch die Ausläufer der Altstadt, sind aber vom
Stadtzentrum noch immer einiges entfernt. Also halten wir ein Taxi an. 30
Pfund verlangt der Fahrer von uns, geht dann auf 20 runter, aber wir
beharren darauf, dass er das Tachometer anstellt, wollen ansonsten
aussteigen. Also macht er nun das Tachometer an – und das steht, als er
uns an der Kreuzung, wo tatsächlich die Altstadt anfängt, rauslässt, bei
gerade vier Pfund und 45
Piastern. Nun will er allerdings erst einmal nicht die 20-Pfund-Note
wechseln, mit der ich jetzt
bezahle. Erst, als ich ihm sage, er könne gleich zur Polizei weiterfahren,
bekomme ich die 15 Pfund Wechselgeld.
Auf der Straße werden wir
von einem jungen Mann angesprochen, der Zwei-Euro-Münzen eintauschen möchte.
Diejenigen, die er uns anbietet, sind allerdings dazu noch schlecht gemachte
Fälschungen.
Ansonsten bietet die
„Altstadt“ von Hurghada, auch sie erst mit dem aufkommenden Tourismus
entstanden, außer den üblichen Andenkenläden, aus denen heraus man regelmäßig
angesprochen wird, eigentlich keine sehenswerten Besonderheiten.
Donnerstag,
28. Juni 2007: Tauchplätze
„Wrack Carnatic“ und „Wrack Giannis D“ am Abu
Nuhas Erg
Knapp drei Stunden dauert die
Bootsfahrt zum Riff Abu Nuahs Erg, dem Tauchplatz der Wracks, führt vorbei
an der langgezogenen, aber völlig kahlen Insel Shadwan, ein militärisches
Sperrgebiet, von dem auch unser Tauchboot einen gehörigen Abstand hält.
Das Wrack der Carnatic,
ein aus Holz bestehender Frachter, liegt seit 1869 hier auf Grund, von der
ursprünglichen Ladung, Weinflaschen, findet sich längst nichts mehr. Dafür
ist aber der Rumpf des Schiffes, von Korallen überwachsen, erstaunlich gut
erhalten.
Wir steigen genau über dem
Frachter ab, tauchen dann durch die Verstrebungen der alten Frachträume, in
denen nun einige kleinere Fische einen halbwegs sicheren Unterschlupf
gefunden haben. Auf dem einstigen Deck tummeln sich die Falterfische, ein
großer blauer Drückerfisch zieht seine Bahn – und im Sand des
Meeresbodens hat sich ein Krokodilfisch eingegraben. Dazu gibt es
hier ganze Schwärme verhältnismäßig großer Silber-Süßlippenfische.
Unser
nächstes Wrack, nur wenig entfernt, seine Konturen bereits vom
Tauchboot aus erkennbar, ist die 1983 gesunkene Giannis D, ein mit Holz
beladener Frachter, der nun hier auf der Seite liegt, sein einstiges Deck
wie eine Riffwand mit den alten Aufbauten vom Meeresboden aus nach oben
ragend.
Wir tauchen auf den 28 Meter
tiefen Grund, begeben uns dann in die engen Gänge des Schiffes, jetzt
Unterwasserhöhlen, eng, dunkel – und vor allem auch rostig. Im und am
Wrack gibt es Barsche, Kaiser- und Falterfische, viele schwarz, und die
gleich in ganzen Schwärmen. Ab und an begegnet man einem Papageifisch.
So abenteuerlich das Tauchen
durch die Schiffsgänge auch erscheinen mag: Das Verlassen des Wracks hat es
aber ebenfalls in sich. Von einer starken
Strömung gepackt werde ich plötzlich Richtung Oberfläche gezogen,
bleibe dabei aber zumindest noch so tief, um in Ruhe meinen Sicherheitsstopp
hinter mich bringen zu können.
Freitag,
29. Juni 2007: Tauchplätze Umm Gammar und Shaabruhr Umm Gammar
Umm
Gammar, zu Deutsch „Mutter des Mondes“, ist ein Riff an einer
kleinen, einsamen Insel mit einem unscheinbaren Leuchtturm, ansonsten
absolut leer und öde – abgesehen von den Korallen, die dieses kahle,
sandige Eiland, zwei Bootsstunden von Hurghada entfernt liegende Eiland
umgeben.
Bis weit über 30 Meter Tiefe
geht es die Riffwände hinab – wobei es im oberen Teil des Riffs, in einer
Höhe bzw. Tiefe zwischen zehn und sechs Metern, am farbenfrohesten zugeht.
Hier tummeln sich die Schwärme von kleinen, roten Fahnenbarschen, dazu stoßen
wir auf Falter und wieder Doktorfische.
Weiter unten, in einer Tiefe
von 30 Metern dann, liegen die Höhlen des Riffs, eine davon geformt wie ein
allein stehendes Iglu, aber mit so schmalen Zugängen, dass man kaum
hineintauchen kann, aber ohnehin leer – so leer, wie auch eine weitere,
lang in die Riffwand gezogene Höhle, in der es – ohne Taucherlampe –
nur absolute Dunkelheit gibt. Am Eingang einer anderen Höhle begegnet uns
ein einsamer Rotfeuerfisch, langsam davon schwebend.
Gegen Ende des Tauchganges
entdecken wir in einer Mulde eine gut zwei Meter messende bräunliche Muräne,
die in ihrem Versteck friedlich vor sich hin döst.
Shaabruhr
Umm Gammar meint nun, ins Deutsche übertragen, „Zunge der Mutter des
Mondes“. Die kleine Insel ist noch gut zu sehen – und hier sind die
Korallen nun bereits so hoch gewachsen, dass sie selbst fast eine Insel,
zumindest aber eine größere Sandbank bilden. Verschiedene Korallenbrocken
ragen dabei auch über die Wasseroberfläche hinaus.
Unter dem Wasser liegen die
Maschinen eines hier vor rund 30 Jahren untergegangenen Schiffes, aber eben
nur die Maschinen, kein richtiges Wrack, weil die übrigen, leichteren Teile
von der Strömung davongetragen wurden. Bei Tauchgängen am frühen Morgen
soll es hier mitunter auch Walhaie geben, in den tieferen Regionen auch Haie
– aber wir begegnen lediglich einem riesigen blauen Drückerfisch, dazu
einigen Thunfischen, entdecken in einer der hier ebenfalls zahlreichen Höhlen
eine Muräne. Ein großer Steinfisch schwimmt über den Boden, wir entdecken
einen Krokodilfisch – und schließlich zwei schöne Blaupunktrochen, von
denen einer dann, vielleicht auf der Suche nach Beute, vielleicht aber auch,
um uns zu entgehen, die Riffwand nach oben schwimmt.
Samstag,
30. Juni 2007: Tauchplätze Yo Serdor und Shaab el Erg (Dolphin House)
Wie fast alle Korallenriffs
ist auch das von Yo Serdor bis fast an die
Wasseroberfläche gewachsen. Die erste Hälfte unseres morgendlichen
Tauchganges führt uns von der Riffwand allerdings etwas weg – und trotz
der leichten Strömung erscheint die Unterwasserlandschaft nun wie ein
Korallengarten auf einer Tiefe von maximal 15 Metern, ein ebenes Feld von
Hart-, Fächer- und Kopfkorallen, wobei einige dieser Korallen schon so
etwas wie größere Hügel bilden. In diesem Korallengarten, der irgendwie
an einen Kaktusgarten erinnert, begegnen wir einem großen Kaiserfisch,
Papageienfischen, Rotmeer-Wimpelfischen, schließlich einem Blaupunktrochen.
Die Rückkehr zum Boot führt
uns an der Riffwand vorbei, die hier eine sanfte Hügellandschaft bildet.
Dieser Tauchplatz erweist sich so bis zum Schluss als wahrer
Unterwasserpark.
Shaab
el Erg, auch Dolphin House genannt, gilt eigentlich als Tauchplatz für
die Begegnung mit Delfinen, die hier sich sogar in größeren Schulen
tummeln. Wir tauchen an einem farbenprächtigen Riff mit einer sanften Wand,
durchqueren einen Korallengarten mit einer Reihe von Hügeln. An
Bewohnern fällt natürlich wieder ein Blaupunktrochen auf, dazu
Kaiser- und Falterfische, in der Ferne sehen wir einen größeren
Langnasendoktorfisch. Zum Schluss schließlich kreuzen Kugelfische unseren
Weg, so zahlreich, dass man schon fast von einem regelrechten Schwarm
sprechen kann.
Am Abend lernen wir in der
Kneipe neben dem Sand Beach eine ältere Deutsche kennen, die hier seit
mehreren Jahren lebt, sich als Grundstücksmaklerin bezeichnet. Im nächsten
Monat werden in Hurghada wieder 2000 Wohnungen fertig sein, gedacht als
Ferienwohnung oder für Leute, die sich hier zur Ruhe setzen möchten.
Jedenfalls sollen hier – neben Tauchlehrern – bereits eine ganze Anzahl
von Deutschen fest leben. Tatsächlich waren wir am späteren Nachmittag
bereits einem deutschen Rentnerpaar begegnet, das nun auch schon seit
einigen Jahren fest in Hurghada wohnt, sich in der Stadt eine Wohnung
genommen hat, nun seine Tage am Strand des Sand Beach verbringt.
Sonntag,
1. Juli 2007: Tauchplätze Shaab Abu Nugar und Shaab Iris
Die Sonne scheint zwar wie
immer, aber es weht doch ein kräftiger Wind, so dass das Boot wegen des
mitunter heftigen Wellenganges nicht all zu weit hinausfährt.
Wir legen am Riff Shaab
Abu Nugar, am „Riff des Vaters der Pferde“ an, wo gerade ein
einzelner Delfin an der Wasseroberfläche seine Runde dreht, für jeweils
einige Sekunden aus dem Wasser auftaucht.
Wir selbst bewegen uns nach
dem Abtauchen zunächst vom Riff weg, durchqueren in einer Tiefe von zehn
bis 14 Metern wieder einen Korallengarten, wobei manche Fächerkorallen hier
sogar wie Pilze gewachsen sind. Durch diesen Korallengarten ziehen sich
einige Sandwege, ganz so, als wären das die Routen, die man beim Spazieren
gehen einzuhalten hat. Ein Blaupunktrochen schwimmt eilig davon, wir
entdecken eine knallbunte Schnecke, dazu viele große Muscheln, die in die
Korallen hineingewachsen sind. Dazu begegnen uns ganze Schwärme von
Zitrusfaltern. Dann überqueren wir eine riesige, wie zum Berg gewachsene,
grünliche Kopfkoralle, durchsetzt von Muscheln, die sich in ihr eingenistet
haben. Am sanften Riffwand tauchen wir allmählich zum Boot zurück –
wobei die Korallen an unserem Bootsliegeplatz allerdings bereits zum größten
Teil abgestorben sind.
Das Riff Shaab
Iris, angeblich benannt nach der ersten Taucherin, die hier unter Wasser
ging, liegt nicht weit von unserem ersten Tauchplatz entfernt, beinahe
direkt daneben.
Attraktion dieses Riffs sind
die zahlreichen Pinnacles, die die Korallen hier gebildet haben, Pinnacles,
die von Höhlen durchzogen sind, Heimat vor allem für die Schwärme von
Fahnenbarschen und anderer kleiner Fische. Dazu gibt es auch hier wieder
einen Korallengarten, leider teilweise abgestorben. Gegen Ende des
Tauchganges begegnen wir wieder zahlreichen Kugelfischen, dazu eine große,
etwa anderthalb Meter lange grünliche Muräne, die sich aber ziemlich eilig
davon macht.
Am Abend erkunden wir die
landeinwärts gelegenen Straßen in der Nähe unseres Hotels. Der
Unterschied zur Innenstadt und deren Hauptstraßen ist nicht wirklich
gravierend: Ganz in der Nähe liegt ein weiteres großes Hotel, das Empire
Three Corner, eine Anlage aus drei Gebäudeblöcken, die eine
Pool-Landschaft umschließen, großzügig ausgestattet, aber eben ohne
eigenen Strandabschnitt, daneben dann die üblichen Cafés, Restaurants und
Andenkengeschäfte, ein kleiner Platz, gebaut wie ein geschlossener
Basarbereich. Irgendwo die Auslagen der Schaufenster in aller Ruhe anschauen
ist allerdings nicht möglich: Ständig versuchen die Händler die Passanten
in die Geschäfte zu ziehen, natürlich nie zum Verkauf, sondern immer nur
„zum Tee, ganz ohne Geschäft“...
Montag,
2. Juli 2007: Hurghada
Wir lassen den Tag langsam am
Strand des Hotels angehen, fahren am Nachmittag mit dem Taxi in die
Innenstadt.
Diesmal gehen wir die als
Einbahnstraße beginnende Hauptstraße an der Ecke kurz hinter dem
Touristenhafen weiter – und schließlich wird sie dann zur breiten Allee
mit modernen Geschäftsgebäuden auf der einen, großen Hotelanlagen auf der
anderen Seite. Wie urwüchsig das allerdings entstanden ist, sieht man bei
einem Blick in die Nebenstraßen. Die sind zum großen Teil nicht einmal
gepflastert.
Beim Rückweg passieren wir
dann einen Teil der eigentlichen „Altstadt“ – wobei das hier auch
nicht mehr heißt, als dass die einstöckigen einfachen Häuser, viele leer
und halb zerfallen, vor dem Touristenboom entstanden sind. Danben werden
dann schon wieder neue Häuser hochgezogen, etliche schon fertig, aber
trotzdem offensichtlich noch leer stehend.
Dienstag,
3. Juli 2007: Hurghada
Gegen 5.45 Uhr werden wir von
unserem Hotel abgeholt, fahren zum Flughafen – und passieren dabei immer
neue Touristenviertel, die hier aus dem Boden schießen, angelegt mit
breiten Alleen mit Palmen, die einzelnen Ressorts noch größer als die im
älteren Kern von Hurghada.
Es scheint, als sollte die
ganze Küste bebaut werden.
Auf dem Flughafen herrscht
allerdings relativ wenig Verkehr und pünktlich gegen 8.30 geht unsere
Maschine an den Start.
Online:
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